Presbyterium

Liebe Presbyterinnen und Presbyter! Schön, dass es Sie gibt!
Das neue Presbyteriumshandbuch für Ihre Legislaturperiode zeigt die Kirche als Puzzle. Sie sind darin ein Teil: ohne Sie ist Kirche nicht vollständig, sie kann nicht weiter gebaut werden.
Welches Teil wollen und werden Sie sein? Ein Eckteil, das manchmal von der Ecke aus das Geschehen betrachtet und dann einen klugen, abschließenden Satz zum Thema sagt?
Oder ein Teil aus der Mitte, um das herum sich Menschen gruppieren können, an dem andere sich gerne anschließen?
Oder ein Teil aus den unteren Reihen, das den Unterbau für das Ganze bildet, das für das handfeste Organisieren und Handeln zuständig ist?
Oder ein Teil aus den oberen Reihen, das den Überblick behält, das bei allen irdischen Diskussionen nicht vergisst und vergessen lässt, warum es denn Kirche gibt?
Wollen Sie ein farbiges Teil sein, dass durch neue, ausgefallene, ungewöhnliche Ideen Farbe ins Leben der Kirche bringt?
Oder möchten Sie eher ein weißes Teil sein, das noch für alles offen ist, das sich noch nicht festgelegt hat?
Möchten Sie ein Teil sein, das an vier Seiten nach außen die Arme ausstreckt, das viele Menschen aktiv einlädt?
Oder möchten Sie ein Teil sein, das durch vier offene Seiten deutlich macht, dass es für das Zuhören offen ist, das einfach da ist und andere aufnimmt?
Und im Ganzen betrachtet: welches Motiv soll denn bei diesem Presbyteriums-Puzzle entstehen?
Ein Kirchturm, von weitem sichtbar, richtungsweisend, mit Uhr, die zeigt, was die Stunde geschlagen hat?
Oder soll ein Turmhahn abgebildet sein, als Mahnung für alle?
Oder soll ein Feuer zu sehen sein, als Einladung, aus der Kälte in die Wärme zu kommen, als Sinnbild dafür, dass Sie Feuer und Flamme für das Presbyteriums-Amt sind?
Oder soll die Weltkugel als Bild erscheinen, als Sinnbild für die weltweite Verantwortung, in der die Kirche steht?
Oder soll ein Herz als Motiv entstehen, als Zeichen für die Liebe Gottes, die Sie als Presbyterium an andere weitergeben wollen?
Oder soll vielleicht gar nichts Gegenständliches zu sehen sein, sondern nur die Farben des Regenbogens als Zeichen der Hoffnung, als Zeichen der Einstellung, gegen alle Widrigkeiten für die Kirche, für Gott, für die Menschen einzutreten?
Egal, welches Teil Sie sind - Sie sind als Presbyterinnen und Presbyter ein wichtiges Teil, das nicht fehlen darf, um das Bild der Kirche darzustellen. In diesem Sinne: Danke, dass es Sie gibt!
(Sandra Zimmermann)

Presbyterium
Vorsitzende: Pfrin. Claudia Kettering
Stellvertreterin: Gisela Kaleck
Schriftführer: Dr. Wolf-Rüdiger Arendholz

In die Bezirkssynode wurde gewählt:
Selina Anger,
Ingrid Blum,
Dr. Ewald von Puttkamer,
Ingrid Eisenbeis
Vertreter/innen:
Dr. Wolf-Rüdiger Arendholz,
Gisela Kaleck,
Annemie Heydt,
Steffi Schiek,

Vertreter in der Gesamtkirchengemeinde:
Dr. Wolf-Rüdiger Arendholz,
Dr. Ewald von Puttkamer

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Das neue (erweiterte) Presbyterium der Friedenskirche (von links:)

Ingrid Blum
Selina Anger
Jaemie Sitzmann
Gisela Kaleck
Ingrid Eisenbeis
Dr. Wolf-Rüdiger Arendholz
Susu Göritz
Steffi Schiek
Dr. Ewald von Puttkamer
Annemie Heydt
Thomas Kreher (nicht im Bild) seit April 2010