Kirchen in Kaiserslautern

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Filmen und Fotografieren im Gottesdienst

Filmen und Fotografieren im Gottesdienst: Erwünschtes - Erlaubtes - Empfehlungen

Ein Gottesdienst schenkt uns die besondere Gelegenheit, vor Gott still zu werden, über das eigene Leben nachzudenken, in Gemeinschaft mit andere zu treten und sich vom Heiligen Geist berühren zu lassen.
Wenn eine Taufe und eine kirchliche Hochzeit in einem Gottesdienst gefeiert wird, ist das ein besonderer Anlass, Gott in diesem Gottesdienst für alles Gute und alle Bewahrung im Leben zu danken und ihn zu bitten, dass er auch weiterhin hilft.

Herumlaufende FotografInnen und FilmerInnen können sich durch ihre Tätigkeit an der Kamera nicht auf dieses innerliche („geistliche“) Geschehen einlassen. Sie können nicht mitfeiern, mitbeten, mitsingen, nicht auf Gottes Wort hören, weil sie sich hauptsächlich dem widmen, was es zu sehen und zu filmen oder zu fotografieren gibt. So werden aus Menschen, die GottesdienstteilnehmerInnen sein sollen BeobachterInnen. Oft stört das die Konzentration der Gemeinde und verändert die Atmosphäre.
Natürlich sind Erinnerungsfotos eine schöne Sache, das soll nicht verhindert werden.

Bewährte Absprachen:
Die Familie bestimmt eine/n einzige/n Fotografen/in und/oder Filmer/in.
Diese/r spricht sich vor dem Gottesdienst mit der Pfarrerin ab, von wo aus er/sie filmen und/oder fotografieren kann. Eine Filmkamera auf einem Stativ kann unauffällig während des ganzen Gottesdienstes mitlaufen.
Bei einer Hochzeit etwa kann der Einzug und der Auszug des Ehepaares ohne Probleme von allen fotografiert werden. Ebenso kann der Ringwechsel oder der „Kuss“ problemlos aufgenommen werden.

Grundregel:
Bitte nicht fotografieren oder filmen während gebetet oder gesungen wird, auch nicht während der Segnungshandlungen und während der Ansprache. Das sind besonders konzentrierte Momente in einem Gottesdienst, die alle Aufmerksamkeit bekommen sollen.
Sie können sich gerne im Anschluss an den Gottesdienst im Altarraum aufhalten und ganz viele Fotos machen. Die Eltern und PatInnen mit dem Taufkind am Taufbecken, das Brautpaar Hand in Hand vor dem Altar etc. – diese „gestellten“ Fotos sind als Erinnerung an einen besonderen Tag meist besser geeignet als Momentaufnahmen von Augenblicken, die man am besten im Herzen bewahrt.